LEBENSGEDANKEN 2018

LEBENSGEDANKEN
In letzter Zeit beschäftigen mich immer wieder Worte, die mein Tagesgeschehen beeinflussen oder begleiten.
Das erste Wort:  GESUNDHEIT
Oft höre ich „Gesundheit ist das Wichtigste“, was sicherlich zu 100% richtig ist, aber leider hat diese Aussage nicht soviel Bedeutung für den Einzelnen  wenn man gesund ist! Was Gesundsein wirklich  bedeutet, begreift man erst wenn man „nicht mehr gesund ist“! Aber dann hilft es nichts, sich der gesunden Zeit zu erinnern, sondern man  sollte  den Schalter im Hirn schnell auf „trotzdem positv denken“ umlegen. Der Körper ist keine Maschine und zeigt mit  zunehmendem  Alter weit sensibler seine Grenzen auf.
Ich für meinen Teil hab ja eh schon viel verändert, damit ich die Vorraussetzungen  für ein hohes Alter legen kann.
Das zweite Wort:  ZEIT
„Ich habe keine Zeit“. Diese Feststellung hat weit mehr Bedeutung als man denkt. Wenn man sich genauer damit beschäftigt, dann erkennt man schnell, die Wichtigkeit des Wortes „Zeit“. Wir hetzen von A nach B ohne den Schönheiten der Welt Aufmerksamkeit zu schenken, oder uns an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Die schnellebige Zeit zwingt uns in eine „Lebenszwangsjacke“ aus der wir uns kaum befreien können, sofern uns nicht ein besonderes Ereignis die andere Seite des Lebens näherbringt. Meistens muß man leider erst mal krank sein, um dies wieder erfahren zu dürfen.
Ich für meinen Teil nehme mir seit geraumer Zeit mehr Zeit für die Zeit!
Das dritte Wort:  BESCHEIDENHEIT
Wir wollen immer mehr, immer schneller, immer besser sein als…… Leider ist genau dieses Phänomen unser Problem. Vor kurzem hat mich eine Nachricht nachdenklich gemacht und zwar die Aussage eines österreichischen Politikers, der sagte: „Wir brauchen wieder dringend Wirtschaftswachstum“. Jetzt läßt mir das keine Ruhe mehr,  ich möchte das schon hinterfragen,  wieweit soll die Wirtschaft noch wachsen? Wieviele Konsumgüter brauchen wir noch, um noch mehr Abfall zu produzieren. Wenn wir jedes Jahr Wachstum brauchen, wo sind wir dann in 50 Jahren? Läßt sich die Erde das gefallen? Auf welche Art wird sie uns zeigen, daß unsere Ressourcen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen? Hoffentlich geht  es  halbwegs gut aus für uns.
Ich für meinen Teil versuche seit einiger Zeit mein Leben auf etwas mehr  Bescheidenheit einzustellen.

Ich habe begonnen nachzudenken, ich denke gerade über folgendes nach: Respekt, Toleranz, Liebe, Ehre, Glaube und Politik
                                                                                      Alles wird gut!
Klezi

Der gute Autofahrer

Der gute Autofahrer
Da ich mich eigentlich kaum aufrege beim Autofahren, frag ich warum wir der Versuchung nicht wiederstehen können, uns selber immer als gute Autofahrer zu bezeichnen und alle anderen „Trotteln“ sind.  Es wäre mal interessant so eine Art Führerschein Prüfungsfahrt mit Kamera bei jenen Autofahrern zu machen, die am meisten über andere schimpfen. Ich denke kaum jemand könnte eine Stunde fehlerfrei fahren ohne gegen eine Verkehrsregel zu verstoßen. Aber in Zukunft wollen wir mal nicht kleinlich sein, nehmen einfach mehr Rücksicht, weil nicht jeder so gut Autofährt, wie wir.

Sind alle *Autobahnmittelstreifenfahrer* wirklich nur immer die ANDEREN?
Alles wird gut!

*Kaputtgedacht*

Kaputtdenken bedeutet für mich:
Nehmen wir mal an, wir überlegen uns ein Wohnmobil  zu kaufen.
In der ersten Euphorie werden wir nur gute Verwendungsmöglichkeiten finden..
Frei sein, unabhängig, günstig urlauben und so weiter
Bald jedoch kommen die ersten Zweifel,  und diese Zweifel nenn ich dann kaputtdenken, weil ich ja jetzt endlos Nachteile suchen könnte. Was kostet das Wohnmobil, wo stell ich es in der Zeit wo ich es nicht brauche (meist 10 Monate im Jahr!) unter. Wie viel kostet es in der Anschaffung, Versicherung, Wechselkennzeichen. Was brauch ich zum Kochen, angefangen von Geschirr bis Abwasch. Wie funktioniert Dusche und WC. Frau mag nicht fahren weil es so groß ist usw.
Ich habe jetzt das Wohnmobil als Beispiel genommen, denke aber es lässt sich auf sehr viele Bereiche unseres Alltages umlegen.
Jeder von uns hatte sicher schon viele solcher Veränderungen und Entscheidungen die gelöst werden mussten. Mir fällt allerdings auf, dass man mit zunehmenden  Alter einfach bequemer, vielleicht auch etwas feiger wird und seinen bestehenden Lebensstandard nicht verändern möchte. Bei solchen Entscheidungen muss man auch eine Veränderung riskieren.
Also einfach kaputtdenken …
Gedanken zum Denken.
Klezi / alles wird gut

Komm sinnieren wir

Hallo Freunde!
Ich sinniere gerade übers Leben….
Wir gehen arbeiten und verbrauchen damit LEBENSZEIT
Wir verdienen Geld mit unserer Arbeit
Mit diesem Geld kaufen wir viele Dinge, die wir nicht wirklich brauchen
Diese Sachen die wir nicht wirklich brauchen verstauen wir in Stellagen und Kästen.
Wenn diese voll sind kaufen wir weitere Kästen um die Sachen die wir nicht brauchen unterzubringen.
Ist der Raum voll mit Dingen die wir nicht brauchen, bauen wir den Dachboden aus
Bald ist der Dachboden voll mit Dingen, die wir nicht brauchen
Und dafür haben wir unsere wertvolle LEBENSZEIT verwendet
Warum machen wir das?

Klezi

Alles wird gut!

Der 2.Tag im 1. Jahr nach dem letzten Jahr

Hallo Freunde
Jetzt ist der ganze Stress, Weihnachten und Silvester vorbei, die Kekse und das Lametta wird entsorgt und die meisten werden bald wieder zur Arbeit gehen. Ich denke ja viel nach warum wir alle gerade an bestimmten Tage auf Befehl so „lustig“ bzw so „einwendig“ sind. Irgendwie verstehe ich das nicht so ganz und werde auch nicht weiter darüber nachdenken sondern versuchen, diese Gedanken in Form von Geschichten nieder zuschreiben und in Geschichten für mein nächstes Buch verwenden.
Wie viele wissen, hab ich ja das Buch:
4 Sessel
4 Teller
4 Gabeln
4 Löffel
4 Messer
geschrieben, indem ich beschreibe wie ich mein Leben entrümpelt habe. Dieses Buch wird immer interessanter, weil es mich selbst immer noch lenkt! Ich habe vorige Woche mal kontrolliert ob ich wirklich noch immer  4 Sessel, 4 Teller, 4 Gabeln, 4 Löffel, 4 Messer habe. Bis  auf ein paar kleine Veränderung habe ich wirklich nur mehr so wenig Geschirr. Gut, ich habe nurmehr 2 Messer, dafür aber 6 kleine Löffel irgendwie ist da ein kleiner Geist der meine Ordnung stört. Ich werde diese Unordnung heute wieder in Ordnung bringen, weil es einfach schön ist so einfach zu leben!
Ach ja ein paar kurzfristige Ziele für 2018 habe ich natürlich auch
1: „4 Sessel“ in Ordnung bringen
2: Meine Bücher sortieren und präsentieren
3: Im März einen großen Jakobsweg Vortrag vorbereiten
4: Nur mehr einkaufen was ich wirklich brauche.
5: Nur mehr Menschen meine ZEIT schenken, die es wert sind.
So das wär es im Großen und Ganzen was meine Vorsätze betrifft und ich werde heute mal einfach in Ruhe niederschreiben, was ich zum Thema Verschwendung denke und wie ich mit dieser „Verschwendungssucht“ umgehen will.
Einen schönen Tag wünscht euch Klezi
PS: Alles wird gut